OSTEOPATHIN FÜR PFERDE
OSTEOPATHIN FÜR PFERDE
Osteopathin / Verhaltenstherapeutin
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Osteopathie und Akupunktur

für Pferde und Hunde

Solveig Bechtold

Hauptstr. 115

65375 Oestrich-Winkel

 

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An dieser Stelle möchten ich Ihnen eine Auswahl interessanter Neuigkeiten aus der Veterinärmedizin und Tipps aus meiner Praxis zur Verfügung stellen.

 

 

            Hundebetreuung während der Arbeit oder im Urlaub unter 015120407359

 

 

 

 

Giftige Gräser für Pferde

 

C. Koliander schrieb mir: Auf einem Seminar hörten wir Frau Dr. Vanselow mit einem Vortrag über giftige Gräser.

Uns erscheint das Thema so wichtig, dass wir es „kurz und knackig“ an Euch weitergeben wollen. Es geht um die Gesundheit unserer Pferde! Neben der allseits bekannten Fruktanproblematik gibt es noch einen weiteren Faktor der unsere Weiden giftig macht.
Viele leiden immer wieder unter „unerklärlichen“ Problemen wie Hufgeschwüren, Fühligkeiten, Rehe zur Unzeit, Kotwasser...

 

Giftstoffe in Gräsern!

 

Gräser gehen „Lebensgemeinschaften“ mit sogenannten Endophyten (Pilze) ein. Diese Endophyten leben IN der Pflanze (nicht darauf!) in einer symbiotischen Gemeinschaft. Die Endophyten helfen der Pflanze in schwierigen Lebenslagen – also z.B. bei Dürre, gegen Pestizide, gegen zu starken Verbiss, gegen zu kaltes Wetter etc. Das heißt salopp gesagt: je mehr Schwierigkeiten die Pflanze hat, desto aktiver wird der Endophyt. Dieser Endophyt kann unter umständen für Pferde giftig sein! Nicht jeder Endophyt ist giftig, aber einige. Was heißt das nun für uns?

Das heißt: wenn unsere Gräser gestresst werden, werden sie giftig! Streß heißt: zu starke Beweidung („da ist nichts mehr drauf“ „das Gras ist ja schon so kurz, da ist gar nichts mehr drin“ „Diätweide“), zu starke Trittbelastung (Winterweide, Sumpfweide, zu viele Pferde auf zu kleiner Fläche...), zu wenig Düngung (!!„Ökoweide“!!) und der Auslauf, auf dem immer noch „ein bißchen was“ wächst.
Warum? Weil auf solchen vielbenutzten Weiden nur die Gräser überleben, die am besten mit dem Streß umgehen können – und das sind die mit den „fleißigsten“ Endophyten!! Das sind also die giftigsten Gräser!

Damit hier keine Missverständnisse entstehen: die Gräser sind nicht IMMER so giftig und nicht ALLE. Aber wenn die Wetterlage ungünstig ist und die Beweidung zu diesem Zeitpunkt zu stark, DANN werden einige Gräser giftig. So erklärt sich, warum Pferde jahrelang auf derselben Weide stehen ohne Probleme zu haben und dann plötzlich krank werden!
Man muss sich das wie eine leichte Vergiftung vorstellen, vielleicht etwa so wie eine Lebensmittelvergiftung beim Menschen. Einige sind da empfindlicher, kriegen schneller mal „Magensausen“, andere können auch mit einer Salmonellenvergiftung noch gut umgehen und fühlen sich nur etwas unwohl. Bei Pferden sind vor allem die gefährdet, die größere Mengen des Giftes aufnehmen. Das sind jene Pferde, die kein Heu zugefüttert bekommen (24 Stunden reine Weidehaltung), die Pferde die über Stunden nur das Gras angeboten bekommen (nachts Box, tags Koppel ohne Heu) und die Pferde die in Scheunendreschermanier alles in sich hineinfressen, sowie die Pferde, die „auf Diät“ sind und immer nur auf abgefressenen Koppeln leben.

Wir wissen, dass das FAST ALLE Pferde in unserem Kundenkreis betrifft. Was könnt Ihr also tun? Bitte vor allem eines: Weitersagen!! Wir sollten bekannt machen, dass das so ist, damit sich langfristig etwas ändern kann.
Kurzfristig kann die Lösung sicher nur darin bestehen, viel Heu zuzufüttern um den Hunger der Pferde auszubremsen. Instinktiv lassen sie giftige Gräser stehen, wenn der Hunger nicht zu groß ist.
Und wir können früher reagieren. Wenn ein Pferd krank wird und die anderen nicht, so heißt das dass die anderen auch schon belastet sind, es nur noch nicht anzeigen. Nicht nur das kranke Pferd von der Weide nehmen, sondern ALLE! Kurzfristig helfen auch Giftbindemittel, diese beseitigen aber nicht die Ursache des Problems!

Langfristig muß insgesamt daran gearbeitet werden, dass die Koppeln "entstresst" werden und dass mit giftfreien Gräsern gearbeitet wird. Dies wird nicht nur viele Jahre dauern. Die weniger auf Widerstandskraft gezüchteten Gräser sind auch empfindlicher, dürfen also nicht so rücksichtslos übernutzt werden. Wir werden unsere Beweidung dem anpassen müssen - oder mit giftigen Gräsern und dem dazugehörigen Risiko leben müssen. Es wird nur etwas passieren, wenn wir - die Pferdebesitzer - Druck ausüben auf die Verantwortlichen - Saatguthersteller und Stallbetreiber! In den USA sind Analysen auf Gifte in Druschheu aus der Saatgutproduktion für den (Futter-) Export seit langem gesetzlich vorgeschrieben. Aus gutem Grunde! Hierzulande gibt es bisher kein Labor, bei dem der Pferdebesitzer Gras, Heulage, Heu oder Grünmehl sowie grünmehlhaltiges Kraftfutter auf diese Gifte untersuchen lassen kann. Wenn aber viele Nachfragen kommen wird sich jemand finden, der das anbietet!"

Den Pferden zuliebe...

Übrigens wer denkt endophytenfreies Saatgut wäre die Lösung... dies ist keine gute Alternative, denn:
Getreideblattläuse konnten in 60% erfolgreich den Endophyten von infizierten auf nicht infiziertes Weidelgras übertragen. Daher ist im Laufe der Jahre mit Verunreinigung zu rechnen. Das würde regelmäßige Neuanlage des Grünlandes erfordern. Das wiederum gilt aus gutem Grund nicht als ordnungsgemäße, nachhaltige Landwirtschaft sondern ist ganz klar Ökofrevel.

Besser:
Einsatz von den Gräsern, die früher im traditionellen standortangepaßten Dauergrünland wuchsen - und heute fast durch die Bank als Ungräser bekämpft werden. Weil: nicht ertragreich genug, nicht schmackhaft, nicht besonders resistent, im Winter nicht grün und süß,...

 

Wer mehr über Frau Dr. Vanselow erfahren möchte, oder Kontakt zu ihr aufnehmen möchte (sie macht auch Grünlandberatung) kann dies über ihre Internetseite: www.biologie-der-pferde.de

 

Hier gibt es von Frau Dr. Vanselow noch einen weiteren Artikel zum Thema Giftige Gräser.

Giftige Hunde für Pferde

 

Zecken-Impfung? Auf keinen Fall!

 

 

Der Zecken- Impfstoff und seine Nebenwirkungen:

Der Impfstoff besteht aus abgetöteten Zeckenviren, welche auf befruchteten Hühnereiern gezüchtet werden. Aus Aluminiumhydroxid und Quecksilber in Form von Thiomersal und Spuren von Hühnereiweiss, Humanalbumin, Formaldehyd, Antibiotika, Salze und Zucker. Da sind bedenkliche Stoffe dabei:

Aluminiumhydroxid zerstört Gehirnzellen.

Quecksilber ist für unseren Organismus hochgiftig und kann zu allerlei Schädigungen und Krankheiten führen: Alzheimer, Unfruchtbarkeit, Multiple Sklerose, Nierenschädigung, Migräne, Depressionen, Gelenkschäden, Rheuma, Pilzbefall, Neurodermitis, und vieles mehr…

Formaldehyd hat eine krebsauslösende Wirkung, kann in erhöhter Konzentration zum Kindstod führen.

Antibiotika im Impfstoff erfüllt keinen gesundheitlichen Sinn. Erstens ist Antibiotika bei Viren völlig nutzlos (FSME ist ein Virus) und bekämpft allenfalls Bakterien. Zweitens werden Bakterien immer resistenter gegen Antibiotika durch eben den vermehrten Einsatz in Impfstoffen und zur unüberlegten Symptombehandlung bei Krankheit.

Folgende Nebenwirkungen stehen auch auf einem Beipackzettel des Zecken-Impfstoffs:

Vor allem nach der ersten Impfung können grippeähnliche Symptome mit Fieber über 38 °C, begleitet von Kopfschmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühl auftreten. Andere Nebenwirkungen sind Schweissausbrüche, Schüttelfrost, Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Impfstelle, Abgeschlagenhei sowie Muskel- und Gelenkschmerzen, Anschwellung der regionalen Lymphknoten, Erbrechen und Augenschmerzen, allergische Reaktionen z.B. Schwellung der Schleimhäute, Nesselsucht, Verengung der oberen Luftwege, Atemnot, Bronchopasmus, Blutdrucksenkung, Durchfall, Kreislaufreaktionen, etc. mit vorübergehenden unspezifischen Sehstörungen, Ausbildung eines Granuloms an der Impfstelle, Erkrankungen des zentrahlen und peripheren Nervensystems, einschließlich aufsteigender Lähmungen bis hin zur Atemlähmung.

Am Schluss dieser Aufzählung steht wortwörtlich:

“Statistisch ist kein Hinweis auf eine Häufung von Erstmanifestationen oder Schubauslösungen von Autoimmunerkrankungen (z.B. Multiple Sklerose) nach Impfungen zu erkennen. Trotzdem kann im individuellen Fall nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass eine Impfung als unspezifischer Trigger einen Schub bei entsprechender Präposition auslösen kann.”

Aber wer liest schon den Beipackzettel? ;-)

Hat die Zecken-Impfung eine Wirkung?

Die Wirkung der Zeckenimpfung ist weder von der Pharmaindustrie, noch von unseren Wissenschaftlern jemals nachgewiesen worden! (Was bei allen anderen Impfungen übrigens auch nicht getan wurde.)

Prof. Dr. med. H. Glossman aus Innsbruck, Österreich rät dazu, von der Zeckenimpfung Abstand zu nehmen.
Gerade in Österreich werden Massenimpfungen durchgeführt, da eine echte Hysterie gegen diese kleine, harmlose Zecke ausgelöst wurde. Warum? Der Herrsteller und der Gutachter des Impfstoffes sind ein und derselbe – die Firma Immuno.

Die Pharmaindustrie verdient Milliarden durch das Schüren von Ängsten und ihrer Monopolstellung. Jeder Impfstoff, jedes Medikament hat Nebenwirkungen für die man widerum Medikamente benötigt, usw.
Die Menschen dürfen nicht gesund sein – wie sollen die Pharmakonzerne denn dann noch Geld verdienen.

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Ab hier: Alles Weitere von Solveig Bechtold.

Vervielfältigung nur mit meiner Genehmigung

 

 

 

Nicht vergessen: Wurmkuren für Ihr Haustier
Fachleute empfehlen Hunde und Pferde alle 3 Monate zu entwurmen -

 Ich nicht !!

  Lesen Sie hier warum chemische Entwurmungspasten schädlich sind. Welche naturheilkundlichen Alternativen es gibt und in welcher Dosierung diese Mittel angewendet werden, erfahren Sie hier und bei Fragen bei einem persönlichen Gespräch durch mich.

 

 

Zunächst ein Auszug aus der Seite www.artgerecht-Tier.de:

 

Der Krieg gegen die Würmer ist verloren Jeder macht sich von der Welt viele Bilder, die er wie ein Puzzle zusammensetzt zu einem möglichst geschlossenen und widerspruchsfreien Weltbild.

Wem es gelingt, den Menschen eine bestimmte Anschauung eines Themenbereiches als einzig richtige und möglichst wissenschaftlich bewiesen, also – wie man meint - unbezweifelbar, darzustellen, hat die Menschen in der Hand, kann sie nach seinen Interessen manipulieren und daraus ein phantastisches Geschäft machen.

So geschieht es ständig in vielen Bereichen. Bei Würmern und der angeblichen Pflicht, die Pferde, Hunde und Katzen mindestens viermal im Jahr zu entwurmen, ist das den Herstellern der chemischen Wurmkuren und den Veterinären hervorragend gelungen. Kaum jemand zweifelt mehr daran, dass diese Vorgehensweise absolut richtig und unerlässlich ist. Stallbesitzer maßen sich an, diese Methode zur Pflicht zu erklären - nicht anders die Hundezuchtverbände – ja, sie lassen sich das in Verpflichtungserklärungen sogar unterschreiben, und jeder, der sich dagegen stellt, wird angegriffen und beschimpft.

Würmer – ein Missgriff der Natur?

Diese Manipulatoren haben leichtes Spiel, denn Würmer sind an sich schon für viele Menschen, und dann auch noch die in den vielgeliebten Haustieren - Pferden, Hunden und Katzen - eine eklige Vorstellung und erscheinen den meisten zudem als lebensbedrohlich. Da wird wohl das Zersetzen einer Leiche durch Fliegenmaden assoziiert, die ja von vielen aus Unkenntnis als Würmer angesehen werden.

Bei Eltern hat man besonders leichtes Spiel. Sie werden in Panik versetzt, weil, so wird behauptet, die Gefahr bestünde, dass sich die Würmer in den Kindern niederlassen und vermehren könnten.

Haben Sie je von einem solchen Fall gehört? Nein, denn Würmer sind artspezifisch, einzig die Larve des Fuchsbandwurms kann wirklich gefährlich werden. Und dazu kann ich Ihnen sagen, dass mir in 30 Jahren Beratertätigkeit noch nicht ein einziger Fall bekannt geworden ist.

Auf eine solche angebliche Gefahr durch die Darmwürmer von Hunden wird trotzdem überall hingewiesen, immer im Zusammenhang mit dem Verkauf solcher Entwurmungsmittel, aber nirgends wird sie begründet.

Erstaunlich überhaupt, wer alles diese Mittel verkaufen darf.

Jedenfalls hat man erreicht, dass keiner mehr versteht, was sich die Natur bei der „Erfindung“ von Würmern eigentlich „gedacht“ hat. Sie sind doch völlig überflüssig. Bis heute bezeichnet man Würmer als Schmarotzer, ein diskriminierendes Wort, wie Verbrecher oder Mörder.

Schmarotzer sind lt. Definition völlig überflüssig, sie leben ja ausschließlich auf Kosten eines anderen Organismus, so wird behauptet, ohne ihm auch nur den geringsten Nutzen zu bringen. Ist das wirklich so? Ist die Natur so ignorant und dumm?

Viele Tierärzte bestärken diese Sichtweise, dass Würmern unbedingt der Krieg bis zur endgültigen Vernichtung erklärt werden muss. Und wenn diese Fachleute das sagen, muss es doch stimmen.

Man kommt zu dem Schluss, dass bei Würmern die Natur, andere mögen sagen Gott, einen grundlegenden Fehler gemacht hat, den wir Menschen nun korrigieren müssen.

Wie gut, dass wir Menschen so weise sind - homo sapiens eben. Wir wissen alles und wissen alles besser als die Natur, wie uns vor allem die Futtermittelindustrie und die Chemiemedizin ständig erklären. Und leider geben sich viele Wissenschaftler und Veterinäre dafür her, diese Sichtweisen im Interesse ihrer Auftraggeber oder Lieferanten, von denen sie gesponsert werden, zu bestätigen.

Wie Würmer leben, sollte man wissen

Nun sollten Sie vor Würmern sicher nicht die Augen verschließen. Es ist schon gut zu wissen, welche Wurmarten es gibt und wie sie sich vermehren. Hierzu liegen genaue Erkenntnisse vor, und die haben wir ehrlicher wissenschaftlicher Forschung zu verdanken. Ich habe Ihnen mal einige Seiten im Internet herausgesucht, die Sie lesen sollten. Dann wissen Sie, welche Würmer es gibt, wie sie sich fortpflanzen und wie es zu Infektionen kommt.

Aber seien Sie gewarnt. Wenn Sie im Internet recherchieren, werden Sie schnell in Panik geraten. Fast alle Einträge zielen in dieselbe Richtung. Würmer werden fast ausschließlich dargestellt als wahre Monster. Sie finden diesen Unsinn auf hunderten Seiten und immer mit den passenden Empfehlungen.

Antikörper gegen Würmer- der Sieg des Immunsystems

Richtig ist, dass jeder Mensch, also auch jedes Kind, das mit einem Hund oder einer Katze spielt, über kurz oder lang mit den Darmwürmern dieser Tiere und mit deren Larven, also sog. Antigenen, in Berührung gekommen sein wird, wie mit tausenden anderen Antigenen auch. Das kann man nicht verhindern. Sofort bildet das Immunsystem Antikörper und vernichtet die Antigene. Die Antikörper lassen sich dann im Blut nachweisen. Das ist ein Erfolg des Immunsystems, wie so viele andere Erfolge auch. Man könnte damit zufrieden sein, denn das Immunsystem hat ja gesiegt.

Aber nein, weit gefehlt. Was in tausenden anderen Fällen gilt, z.B. auch bei Impfungen, bei denen ja der Nachweis der Antikörper als Erfolg gewertet wird, darf hier nicht gelten. Der Nachweis dieser Antikörper muss nun erst recht als Argument für die Panikmacher dienen, um damit ihre Geschäftsinteressen zu verschleiern. Panik ist einer der besten Umsatzförderer.

Ich rate ihnen zu mehr Gelassenheit. Das Problem der Verwurmung ist nicht annähernd so groß, wie es ständig dargestellt wird. Das Immunsystem der Pferde und der Hunde ist in der Lage, mit Wurmlarven und Würmern fertig zu werden. Das ist seine Aufgabe. Das Immunsystem der Menschen übrigens auch.

Und dann sollten Sie auch mal darüber nachdenken, wie man Hunde und Pferde vor der Zeit der Chemie entwurmt hat bzw. wie die sich selbst entwurmt haben. Pferde hielten Jahrtausende die Wirtschaft aufrecht. Und es gab von Ihnen zigmal mehr als heute. Pferde begegneten sich auf den Straßen und den Feldern ständig. Überall lag Kot herum und entsprechend auch die Larven der Würmer. Wieso wurden die nicht von Würmern aufgefressen?

Viele Pflanzen wirken entwurmend

Die Natur ist voller Pflanzen, die den Würmern gar nicht gefallen. Dazu gehört z.B. der Rainfarn. Aber man höre und staune, es ist gelungen, diese Pflanze, die inzwischen wieder an vielen Wegrändern wachst, für apothekenpflichtig zu erklären. Kleine Mengen davon reichen schon, um Würmer auszutreiben. Schafe bedienen sich immer noch gerne daran. In größeren Mengen würde Rainfarn giftig, aber das ist mit allen Pflanzen so, die wirken, und mit den chemischen Keulen ist es ja nicht anders, nur dass die auch noch für die Umwelt eine schwere Belastung darstellen. Einige dieser Mittel sind für manche Hunde tödlich, auch wenn sie z.B. den Pferdkot fressen.

Wussten Sie, dass frisch entwurmte Pferde ihren Kot nicht in Wasserschutzgebieten absetzen dürfen? Man rät Ihnen, die Pferde während der Kur im Stall zu lassen. Deshalb! Auf dieses Thema und die Giftigkeit für Hunde gehe ich im nächsten Heft ausführlich ein.

Nun wird ja diese Entwurmungspraxis schon seit einigen Jahrzehnten betrieben. Ist es da nicht erstaunlich, dass trotz dieser großartigen Mittel und der flächendeckenden Bekämpfung die Würmer nicht längst ausgestorben sind? Ganz im Gegenteil, sie werden resistent und breiten sich immer schneller aus und weil das Immunsystem vieler unserer Haustiere nicht ausreichend trainiert und oft auch noch durch chemische Gifte geschädigt wird, wird die Gefahr für sie immer größer. Ein Geschäftskreislauf von hoher Potenz.

Partnerschaft Wirte und Würmer

Wirte und Würmer haben eine gemeinsame Entwicklung hinter sich, die man als Koevolution bezeichnet, sie bilden eine Lebensgemeinschaft seit vielen hunderttausend Jahren. Immer hat sich ein Gleichgewicht zwischen beiden gebildet. Nie ist es im Interesse des sog. Parasiten, seinen Wirt zu zerstören, er bildet ja seine Existenzgrundlage. Letztlich bietet jede Gemeinschaft Vorteile für beide Seiten. Lynn Margulis, die große amerikanische Biologin, schreibt in ihrem Buch „Die andere Evotlution“ sinngemäß: „Jeder (sog.) Schmarotzer strebt an, zum Symbionten zu werden.“

 

Diesen Status haben auch die Würmer erreicht. Das hat man inzwischen bei Menschen begriffen, auch bei Hunden und Pferden ist das nicht anders. Man weiß, dass die vielen Allergien, wie beispielsweise Neurodermitis, auch eine Folge eines untrainierten Immunsystems sind. Früher gab es die nicht. Und trainiert wird das Immunsystem insbes. während der Kindheit durch Darmwürmer. Heute ist man so weit, dass man bei schweren Darmerkrankungen Patienten künstlich mit Larven von Schweinewürmern infiziert, die sich im Darm der Patienten zu Würmern entwickeln, das Immunsystem anregen und dann absterben. Viele Heilungen hat man auf diesem Wege schon erreicht.

Deshalb ist es so wichtig, dass Fohlen und Welpen mit Würmern in Berührung kommen, wenn wir nicht Allergiker züchten wollen.

 

Nur dann, wenn eine Kotprobe eine extreme Verwurmung ergibt, sollte chemisch entwurmt werden. Nach allen Erfahrungen ist das nur selten nötig. Meine eigenen Hunde entwurme ich so nie, und sie haben und hatten keine Probleme, auch nicht als Welpen, weder mit Würmern noch mit Allergien.

Und zum Schluss noch eine wichtige Nachricht:

Lt. der Zeitung Vet-Impulse wurde in Dänemark, Schweden, Finnland, Holland und Italien der Einsatz von Entwurmungsmitteln verboten. Er ist nur noch als selektive Therapie nach einem positiven Befund mit einer bestimmten Anzahl von Wurmeiern im Kot erlaubt. Richtig so!

Wie das gemacht wird, darauf habe ich bereits in der letzten Ausgabe von Artgerecht hingewiesen.

Lesen Sie mehr darüber auf der Seite: www.tierarztpraxis-wittenberg.de

In der nächsten Ausgabe informiere ich Sie über die Belastung und Schäden von chemischen Wurmmittel für Wasser, Böden und die Kompostierung von Pferdemist sowie über die MDR1-Problematik.


Klaus-Rainer Töllner

 

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Wer denkt beim Entwurmen schon an den Mist, der hinten rauskommt? Ständig hat man den Pferdehaltern erklärt, dass die chemischen Entwurmungsmittel für die Pferde ungefährlich seien, was ja nicht stimmt, wie viele schon erleben mussten. Die Pferdehalter haben angenommen, dass solche von Behörden zugelassene und von Tierärzten verabreichte Mittel keine Gefahren bergen könnten. Warum hätte man auch noch darüber nachdenken sollen, was sie in der Umwelt, auf den Weiden und über den Mist auch als Dünger und von dort aus auf das Grundwasser anrichten können?

 

Man hat es lange nicht getan. Es hätte schon jedem, vor allem aber den Bauern, auffallen können, dass der chemielastige Pferdemist schlecht verrottet. Nicht anders der Kuhmist. Inzwischen weiß man, dass die Giftstoffe eine Halbwertszeit bis zu 15 Jahren haben, also nur sehr schwer abbaubar sind. Chemische Entwurmungsmittel hat die Natur nicht vorgesehen. Deshalb tun sich Bakterien und Pilze damit so schwer. Sie haben nie lernen müssen, mit solchen Stoffe umzugehen – ihnen fehlen die passenden Enzyme für die Spaltung.

 

Das ist aber nur die eine Seite. Am Anfang der Kette beim Verwerten des Mists stehen viele höhere Lebewesen: Insekten, vor allem Mistkäfer und Fliegen, Tausendfüßler, Springschwänze und viele andere mehr. Von ihnen werden durch die Gifte bis zu 90% vernichtet. Das ist doch wahrlich ein großartiger Erfolg, vor allem, wenn man sich bewusst wird, dass die Mittel ausgerechnet den Würmern immer weniger anhaben können, denn die sind bereits resistent geworden oder haben auf diesem Weg zur Resistenz große Fortschritte gemacht. Immerhin ist das Ausbringen von belastetem Mist oder auch der direkte Eintrag durch die Tiere in Wasserschutzgebieten verboten. Man weiß also sehr wohl, welche Folgen daraus erwachsen.

Für mich ist erstaunlich, dass ausgerechnet die Bauern, denen ihr Boden doch heilig sein sollte, davon nichts bemerkt haben. Viele von ihnen sind heute keine Hüter der Natur mehr, sondern Ausbeuter, entweder schlecht informiert oder Ignoranten, die den Ast absägen, auf dem sie sitzen und die Schäden ihren Nachfolgern hinterlassen. Betroffen aber sind wir letztlich alle.
MDR1-Hunde in LebensgefahrWenn inzwischen in mehreren europäischen Ländern der Einsatz dieser Mittel verboten ist oder eingeschränkt wurde, dann ist das zu begrüßen. Es ist aber sicher nicht deshalb geschehen, um Schaden von Pferden und Hunden abzuwenden, dafür scheint sich bisher niemand zu interessieren, zumindest hier in Deutschland nicht. Hunde fressen gerne Kot, vor allem den von Pferden.

 

Das liegt in ihrer Natur. So werden es schon die Wölfe gemacht haben, wenn sie ein Wildpferd erlegt hatten. Pferdekot enthält viele vorverdaute vegetarische Stoffe, ist reich an Verdauungsenzymen und enthält große Mengen Vitamine, vor allem B-Vitamine und Vit. K1. Frischer Pferdekot ist für den Hund eine gesunde Sache, wenn, ja wenn nicht…
Sogenannte MDR1-Hunde schweben in tödlicher Gefahr – immerWer weiß schon, wie viele Hunde elendiglich verreckt sind, weil sie Pferdekot gefressen haben, der ein Entwurmungsmittel enthielt? Es sind sog. MDR1-/- bzw. MDR1-/+ Hunde, die betroffen sind. Da kommt man von einem Spaziergang zurück und plötzlich fängt der Hund an zu taumeln, hat weit aufgerissene Pupillen und starken Speichelfluss, weiß offensichtlich nicht mehr, wo er sich befindet. Es treten Krämpfe auf und irgendwann fällt er ins Koma. Es geht ihm also richtig dreckig. Vielleicht ist das alles auch schon unterwegs passiert. Auf dem schnellsten Weg zum tierärztlichen Notdienst. Vergiftung liegt nahe. Es wird untersucht, Blut wird abgenommen. Er wird stationär aufgenommen, kommt an den Tropf. Die Behandlung ist in vielen Fällen hoffnungslos.

Viele Hunde mit solchen Symptomen sind schon überraschend verstorben,
ohne dass die Hundehalter die Wahrheit erfahren haben. Sie haben für den Tod keine Erklärung, keine Diagnose erhalten. Schicksal halt. Zwei Szenarien wurden mir immer wieder berichtet. Die Frage, ob der Hund Pferdekot gefressen hat, wurde nicht gestellt. Warum nicht?

Jeder Tierarzt, der chemische Entwurmungsmittel vertreibt, kennt doch diese Zusammenhänge. Könnte es daran liegen, dass vielleicht das Gewissen schläft? Ihr Tierarzt war so nett und hat Sie darüber aufgeklärt. Sie sind aufgebracht, aber dann sagt er Ihnen, dass Ihr Hund einen Gendefekt hat, also eine angeborene Macke, sonst wäre das nicht passiert. Sie hätten Ihren Hund daraufhin untersuchen lassen müssen. Betroffen gehen Sie nach Hause. Sie haben jetzt von kompetenter Seite mitgeteilt bekommen, dass Sie selbst Schuld sind am Tod oder Leiden Ihres Hundes, warum haben Sie sich nicht ausreichend informiert und die Untersuchung machen lassen?

Betroffene Hunderassen: Als besonders empfindlich gelten Collies, Australian Shepherds, Shetland Sheepdogs, Bobtails (Old English Sheepdogs), Border Collies, Shelties, Langhaarwhippets, Windhunde, Deutsche Schäferhunde und Mischlinge dieser Rassen (Geyer 2005a; u.a.)

Die Justus Liebig Universität weist auf ff. hin:MDR1-/- Hunde müssen der Entwurmung von Pferden mit Ivermectin- oder Moxidectin-haltigen Präparaten dringend ferngehalten werden, da es selbst bei Aufnahme sehr geringer Mengen dieser hoch dosierten Präparate zu gravierenden Vergiftungen von MDR1-/- und auch MDR1+/- Hunden kommen kann. Insbesondere neuere Präparate in Tablettenform wie Equimax Tabs®, Eraquell Tabs®, oder Vectin® können für Hunde mit MDR1-Defekt extrem gefährlich sein: Bereits die Aufnahme einer einzigen Tablette mit ~20 mg kann bei MDR1+/- Hunden leichte Vergiftungssymptome hervorrufen und ist für MDR1-/- Hunde sogar tödlich!Vergiftungen durch therapeutische ApplikationMakrozyklische Laktone dürfen, sofern nicht explizit für den Hund zugelassen, nicht bei MDR-/- Hunden angewendet werden, da es zu lebensbedrohlichen Vergiftungen kommen kann. Ein MDR1-Gentest ist daher zwingend vor dem hoch-dosierten Einsatz von Makrozyklischen Laktonen, z.B. zur Therapie der generalisierten Demodikose. Auch heterozygote MDR1+/- Hunde zeigen hierbei vermehrt Nebenwirkungen wie Mydriasis und Ataxie, welche aber beim Absetzen der Präparate auch ohne Behandlung innerhalb eines Tages reversibel sind.
Quelle: www.vetmed.uni-giessen.de/pharmtox/mdr1_defekt.html

Nun mal einen Augenblick der Besinnung: Sie gehen also mit Ihrem fröhlichen, gesunden Hund spazieren oder reiten in Begleitung Ihres Hundes aus. Und dann haben Sie wenig später einen schwerkranken Hund, der vergiftet wurde und wahrscheinlich nicht überlebt. Was vermuten Sie?

Da das Auslegen von Akutgiften zur Rattenbekämpfung schon lange verboten ist, kann es sich nur um einen bösartigen Hundehasser handeln, der Köder mit Gift ausgelegt hat, und Sie haben nicht gemerkt, dass Ihr Hund den gefressen hat. Es gibt solche netten Zeitgenossen. Sie kämen ja wohl kaum auf den Gedanken, dass ein Pferdeapfel genau dieselbe Wirkung haben könnte. Mit anderen Worten: Solche Pferdeäpfel entsprechen dem Auslegen von Gift, um damit Hunde zu vergiften. Man würde doch jeden, der so etwas tut, anzeigen und bestrafen.

Es ist ja auch gezielte Tierquälerei und verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Immerhin ist der Tierschutz inzwischen im Grundgesetz verankert.
Aber gemach. So läuft das nicht in unserem Land. Man hat die Argumente mit Erfolg auf den Kopf gestellt. Nicht der Vergifter, der Hersteller, Vertreiber oder Ausleger der Gifte wird verantwortlich gemacht, nein, die Hunde mit dieser speziellen genetischen Konstellation sind es selbst und letztlich deren Besitzer.

Nun sind ja solche Gifte in der Natur nicht vorgesehen, deshalb würde den Hunden durch diese Mutation auch kein Schaden entstehen. Wahrscheinlich gibt es sie schon seit zigtausend Jahren, aber das spielt in der Argumentation keine Rolle mehr. Nicht die Gifte werden aus dem Verkehr gezogen und die Verantwortlichen bestraft, sondern es muss ein Gentest her und ein Zuchtprogramm, damit Hunde mit der Eigenschaft MDR1- aus der Zucht genommen werden. So schafft man es nicht nur, sich reinzuwaschen und die Schuld den anderen aufzuladen, sondern auch noch das Geschäft zu erweitern. Ethisch ist das völlig unvertretbar, moralisch verwerflich. Und doch wird es genauso gemacht.
Es ist ein Verbrechen an den Hunden.

Erstaunlich, dass diese absurde Argumentation bisher stillschweigend überall, ohne sie mal kritisch zu hinter­fragen, als richtig akzeptiert wurde. Kein Widerspruch. Nur Nachgeplapper des Arguments: „Der Hund hat einen Gendefekt.“ Was war das doch für eine erfolgreiche Strategie! Und die meisten Pferde- und Hundehalter schlafen tief. Hiergegen müsste juristisch vorgegangen werden, wenn nötig, bis zur letzten Instanz.

Klaus-Rainer Töllner, Biologe, Waltrop

 

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Die ab hier veröffentlichten Texte sind mein geistiges Eigentum und nicht zur Weiterverbreitung gestattet. Wenn Sie Unterrichtsmaterial benötigen oder für Ihre Praxis die Rezepte im Therapiebereich einsetzen möchten, gestatte ich das für ein geringes Entgelt gerne.

 

 

Hier die Ursachen, Symptome und meine naturheilkundliche Therapie bei Wurmbefall für Hunde und Pferde

 

 

 

MEINE CHEMIEFREIE ENTWURMUNG BEIM HUND:





Spulwürmer - Askariden ( bei anderen Wurmarten bitte ich um Rücksprache, denn da gibt es andere Parameter ).

Größe, je nach Art: 6 -18 cm

Ursache:

Eier gelangen über die Nahrung in den Dünndarm, durch die Darmwand als Larven in den Blutkreislauf, in die Leber, ins rechte Herz, in die Lunge von dort durch hoch-Husten in den Mund und werden wieder abgeschluckt. Im Darm entwickeln sich die Eier legenden Würmer.

In der Muskulatur können die Larven abgekapselt über Jahre überleben - deshalb nützt auch eine chem. Entwurmung nichts, weil die erwachsenen Würmer nach ihrem Absterben keine Enzyme mehr bilden die die Larven an der  Aktivierung hindern. Folge ist eine massenhafte Zündung der Larvenentwicklung und damit der Neuverwurmung. Außerdem sind die giftigen Wurmtöter schlimmer für den Organismus zu verkraften als eine gewisse Wurmbelastung. Eine Behandlung mit chem. Wurmmitteln kann die Gesundheit Ihres Tieres für immer unterhöhlen. Lösung: Bitte weiterlesen.

 

Symptome:

Schlechtes Gedeihen der Jungtiere,

dicker Bauch,

Abmagerung,

Anämie,

Durchfälle,

Ileus ( Darmverschluss durch Wurmballen )

Bronchopneumonie.

 

Diagnose:

Kotprobe - Flotationsverfahren, Eosinophilie.

 

Therapie:

Wenn die Kotprobe einen negativen Befund oder einen leicht positiven ( bis 30 Eier in der Probe ) ergibt, fährt man ohne Behandlung mit der Prophylaxe - s.u. fort.

Wenn starker Wurmbefall:

1. Welpen unter 6 Mon. 1 Tag Fasten, über 6 Mon. und erwachsene Tiere 2 Tage fasten. Geben Sie etwas Honig ins Trinkwasser um den Energiebedarf teilweise zu decken. Die Würmer werden dadurch ausgehungert und sind schwächer.

 

2. Am Abend nach dem Fastentag geben Sie dem mittelgroßen Welpen zw.3 und 6 Monaten einen Teel. Rizinusöl. Dem jüngeren Welpen etw. weniger.

Dem erwachsenen Hund in Größe eines Cockerspaniels 1,5 Esslöffel, dem Schäferhund 2 Esslöffel . Die beste Zeit hierfür ist kurz vor Vollmond weil die Würmer dann am aktivsten sind und weniger verkapselt.

 

3. Am nächsten Tag geben Sie sechs bis acht 200 mg schwere Tabletten - in den Rachen legen oder fressen lassen. Die Tabletten stellen Sie selbst her oder kaufen Sie bei Solveig Bechtold. Rezept: 1/3 zerriebener Knoblauch, 1/3 Raute, 1/3 Eukalyptus, etwas Honig und je nach Konzistenz Vollkornmehl.

Die Kräuter können frisch oder getrocknet, als Pulver oder zerrieben verwendet werden.

 

4. 30 Min. nach dem Fressen wieder Rizinusöl in der oben angeg. Dosierung geben.

 

5. Wieder 30 Min. später füttert man ein warmes, abführendes Mahl aus Milch, die man mit Rindenmehl, Honig und einer kleinen Menge Haferflocken halb-flüssig andickt.

Auch Baumrindenmehl wirkt lindernd und schwemmt Würmer und Wurmeier mit sich aus.

Falls der Magen des Hundes durch einen anhaltenden Wurmbefall stark angegriffen ist, kann es passieren,dass er sich erbricht.

In diesem Fall füttert man den Brei mit den gleichen Zutaten 30 Min. später noch einmal.

Diese Kost sollten Sie 3 Tage lang 3 x täglich füttern. Die Kräuterpillen wie oben angegeben, in der halben Dosierung , ebenfalls ein mal täglich.

Danach kehrt man zur naturgemäßen Frischkost zurück wie unten angegeben.

 

Wurmprophylaxe 

Dieser u.a. Frischkost kann man prophylaktisch im Wechsel entweder geraspelte, rohe Kokosnuss, fein geriebene rohe Möhre, gemahlene rohe Kürbiskerne, fein gehackte rohe Brunnenkresse, Papayasamen, ganze Weintraubenkerne, ganze Melonenkerne nach Akzeptanz zugeben.

Dosis für den durchschnittlichen Welpen: zwei mal tägl. einen Teel. voll, Cocker-größe 2 Teel. voll, Schäferhund 3 Teel. voll ....

Zusätzlich verabreicht man dem mittelgroßen Hund etwa 2-3 Wochen lang zwei bis drei Kräuterpillen wie oben beschrieben.

Naturgemäße Frischkost ist die Grundlage für die Heilung jeder Krankheit und für die Prophylaxe jeder Krankheit !!!!!

 

 

Hund allgemein immunstimmulierend:

Die Abwehrkräfte werden gestärkt durch...

selbstgemachtes Futter mit 1/3 rohem Fleisch ( kein Schwein weil Aujetzkysche Krankheit ), 1/3 gekochtem Getreide, Vollkornnudeln, Kartoffeln, Reis, Hirse,... im Wechsel, und 1/3 rohes und im Mixer zerkleinertes oder ( beim kleinen Hund geht die geringe Menge nicht tägl. frisch zu Mixen und außerdem verdauen unsere im Speichel vorhandenen Verdauungsenzyme das Gemüse schon vor, deshalb: ) vorgekautes Obst und Gemüse - möglichst vielseitig wechseln. Alle 2 Tage einen rohen Knochen dazu. Geflügelknochen gehen auch, weil sie roh nicht splittern.

Ausführliche Fütterungsinfos mit ausgewogenen Rezepten gibts bei Solveig Bechtold in dem Büchelchen:

 3 STERNE ***  ERNÄHRUNG für Pferde, Hunde und Katzen - 5,-€

Außerdem immunstimmulierend:

Sozialkontakte, selbstbestimmte Bewegung, keine Überforderung mit Stress, keine Langeweile durch ausschließliche Wohnungshaltung.

 

Akupunktur

wie Di 11 - Immunstimmulanz, Gb 25 - Darmparasiten und Gallenkoliken, Le 8 - psych.u.phys.kräftigend, Leber- und Gallenerkrankungen, Punktekombi zur Steigerung der Infektabwehr: He 3 + Bl 38 + Ma 36.

 

Homöopathie

mit dem Konstitutionsmittel, Eigenblutbehandlung  und dem Simile, bei bisheriger Fertigfutter-fütterung  leberunterstützend: Flor de Pietra, Cardus mariannus D1, Hepar comp. von Heel, Coenzyme comp. von Heel.

 

Phytotherapie

mit Kardentinktur ( Distel ) ist immunstimmulierend und innerl. desinfizierend . 3 x tägl. 10 tr. über 6 Wochen beim Hund

3 x tägl. 50 tr. über 6 Wochen beim Pferd

Außerdem immunsteigernd: Linde und Spitzwegerich frisch oder getrocknet je eine Hand voll ins Futter beim Pferd, beim Hund: so viel er toleriert in Futter oder als Tinktur einige Tropfen mit Pipette ins Maul.

Bitte nicht alles gleichzeitig geben, sondern die Therapien wählen die zum Patienten passen. Zur Futter- und Haltungsoptimierung gibt es aber keine Alternative.


Keine Impfungen, Antibiotika, Kortison und chem. Wurmkuren, um den Hund gesund zu erhalten!!!!

 

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Sprüche zum Draufrumdenken:

Chinesischer Spruch: Medizin ist die Kunst, dem Patienten die Zeit zu vertreiben, die er braucht um sich selbst zu heilen.

Hippokrates sagte: Gebt mir hohes Fieber, und ich heile alle Krankheiten

Pasteur: Der Keim ist nichts, das Terrain ist alles.

Ich führe diese Weisheiten, von denen es noch mehr gibt, hier an, um den Glauben an den Erfolg der eingefleischten, schulmedizinisch gebräuchlichen Präparate mit extremen  und oft nicht wieder gutzumachenden Nebenwirkungen zu untergraben und es mit natürlichen Heilmethoden, auch wenn

sie zweifelsfrei aufwändiger sind, zu versuchen.

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Eine Therapie muss immer auf die individuelle Situation eines jeden Tieres abgestimmt sein. Ohne eine vorherige Konsultation meinerseits kann ich daher für eventuell entstandene Schäden in Zusammenhang mit der Gabe der hier empfohlenen Wurmkur für Hunde oder Pferde keine Haftung übernehmen.

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Meine Chemiefreie Entwurmung beim Pferd:

 

Strongylidose - Strongylus vulgaris = Palisadenwurm - beim Pferd ( bei anderen Würmern bitte bei mir nachfragen, denn da gibt es andere Parameter! )

häufigster Wurm beim Pferd, 1 - 2,5 cm Länge.

Jedes Pferd ist Strongylus- Träger!

Die erwachsenen Würmer im Darm richten wenig Schaden an, die Larven während der Körperwanderung schon.

Ursache:

Wurmeier werden im Kot ausgeschieden und entwickeln sich zu Larven innerhalb von 5 Tagen bei 18grad und hoher Luftfeuchtigkeit.

Bei kälterer Luft dauert es länger bzw. hört ganz auf.

Die Larven klettern bis zu 1,5 m Entfernung um den Haufen ins Gras und werden dort, wenn keine rechtzeitige Weidehygiene betrieben wird, vom Pferd gefressen.

Bei einer schwachen Darmschleimhaut und einem ungesunden Darmmillieu durch falsche Ernährung, Haltung und Stress können sie die Darmschleimhaut durchdringen und in den Gefäßwänden der Atreriolen und der Aorta 3 - 4 Monate leben und sich weiter entwickeln. In den Gefäßwenden können dadurch Aneurysmen

( Aussackungen ) und Thrombenbildung entstehen. Die fertige Larve wandert dann zum Dickdarm zurück in dem sie sich als Wurm einnistet.

 

Symptome:

struppiges, glanzloses Haarkleid,

Durchfälle,

Abmagerung,

Entwicklungsstörungen,

Leistungsabfall,

Entzündungen der Arteriolen,

Koliken durch Thrombosen und mangelhafte Durchblutung in den Darmarterien,

Wechselde Lahmheiten - ebenfalls durch Thromben und mangelh. Durchblutung,

Darminfarkt,

Gefäßruptur.

 

Diagnose:

Eiernachweis im Kot ( siehe Kotuntersuchung )

Therapie:

 Bei 0 bis 60 Eiern in der Kotuntersuchung oder einfach zur 2 - 4 maligen Wurmprophylaxe im Jahr:





1 Knolle ( nicht Zehe ) Knoblauch tägl. 2 Wochen lang kleingeschnitten, in Honig gewälzt ins Kraftfutter ( frisch gequetschter Hafer / Gerste 2:1) mischen.

100 gr.Leinsamen mit warmem, nicht kochendem Wasser einige Minuten bis 2 Tage eingeweicht und mit Mineralstoffen nach Fellanalyse ergänzt, dazu geben.

Kein Kraftfutter aus einem mit Werbung bedruckten Sack ( Industriefutter ) mehr füttern. Dazu 3 Kg. Möhren, wenn kein frisches Gras zur tägl. Aufnahme zur Verfügung steht. Sehr gutes, duftendes, nicht überständiges Heu, Knoblauch nur 1 x die Woche - das sollte auch die immerwährende Fütterung zur Vorbeugung und generellen Gesundrehaltung bleiben.

Bei einer Eierzahl von 60 oder mehr in der Kotuntersuchung:

Am letzten Tag nach den 2 Wochen, entweder 400ml Leinöl verdünnt mit je 1/2 Wasser und Milch und mit 8 El. Rizinusöl mit Plastikspritze ins Maul spritzen

oder 1 Handvoll Blüten und Blätter vom frischen Rainfarn mit 1 Liter Wasser aufgekochen, mit 2 Esslöffel Honig anrühren und mehrere Stunden ziehen lassen. Von dieser Mischung 2 x tägl. 1 Tasse voll einflößen.

Oder 56 Gramm Rainfarnsamen beim 500kg Pferd 1 x tägl. in mit Honig und Vollkornmehl gedrehten Pillen geben.

Vorbeugend kann man, je nach Akzeptanz und Saison, Ginsterblüten, Kürbiskerne, Senfkerne, Melonen- und Papayakerne und Perersilie ab und zu ins Futter geben.

 

 


Die Abwehrkräfte werden allgemein gestärkt durch:

frisches Futter,

wie im Sommer Weidegang, im Winter 3 kg Möhren und einige Äpfel täglich, keine Fertigfutter sondern frisch gequetschte Gerste 1/3 und Hafer 2/3 mit 50-100g frisch gequetschtem Leinsamen ( ungekocht, nur mit warmem Wasser übergossen und mit 1 Kaffelöffel = 15g unraffiniertem Salz sowie alle 2 Tage 1 geh. Teel. Algenkalk-fein sowie den fehlenden Mineralien - wie meistens Zink und Selen - ergänzt ),

nicht nach dem 15 Juni geerntetes, gutes Heu vom gleichen Jahr, weil in dem Alten nur Stängel mit Zellulose aber keine wichtigen Vitamine mehr drin sind und eine Mineralstoffergänzung nach Fellanalyse.

Ausführliche Fütterungsinfos gibts bei Solveig Bechtold in dem Büchelchen: 3 STERNE ***  ERNÄHRUNG für Pferde, Hunde und Katzen - 5,-€

Außerdem hilfreich:

Tägliches abäppeln der Weide ( vermindert den Infektionsdruck )

Sozialkontakte, selbstbestimmte Bewegung, keine Überforderung mit Stress, keine Langeweile durch ausschließliche Boxenhaltung.

 

Akupunktur

wie Di 11 - Immunstimmulanz, Gbl 25 - Darmparasiten und Gallenkoliken, Le 8 - psych.u.phys.kräftigend,  Le 13 - Meisterpunkt der Yin-Organe wie Le, Ni, He, MP, Lu. Punktekombi zur Steigerung der Infektabwehr: He 3 + Bl 38 + Ma 36.

 

Homöopathie

mit dem Konstitutionsmittel  und dem Simile.

Phytotherapie

mit Kardentinktur ( Distel ) ist immunstimmulierend und desinfizierend . 3 x tägl. 10 tr. über 6 Wochen beim Hund

3 x tägl. 50 tr. über 6 Wochen beim Pferd

Außerdem immunsteigernd: Linde und Spitzwegerich frisch oder getrocknet je eine Hand voll ins Futter beim Pferd oder als Tinktur einige Tropfen mit Pipette ins Maul.

 

Keine Impfungen, Antibiotika, Kortison, Phenylbutazon wie Equipalazone und chem. Wurmkuren, um das Pferd gesund zu erhalten!!!!

 

Hippokrates sagte: Gebt mir hohes Fieber, und ich heile alle Krankheiten -

Chinesischer Spruch: Medizin ist die Kunst, dem Patienten die Zeit zu vertreiben, die er braucht um sich selbst zu heilen.

Pasteur: Der Keim ist nichts, das Terrain ist alles.

Ich führe diese Weisheiten, von denen es noch mehr gibt, hier an, um den Glauben an den Erfolg der eingefleischten, schulmedizinisch gebräuchlichen Präparate mit extremen  und oft nicht wieder gutzumachenden Nebenwirkungen zu untergraben und es mit natürlichen Heilmethoden, auch wenn sie zweifelsfrei aufwändiger sind, zu versuchen.

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